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Sonntag, 1. Januar 2012

der sonntag gehört der kunst...

zu diesem bild möchte ich ebenfalls nicht viele worte verlieren.
unschwer zu erkennen zeigt es mich mit meinem präferierten gestaltungswerkzeug.
wenn ich arbeiten kann, bin ich bei mir und nichts lenkt mich ab.
die einzige tätigkeit momentan, bei der dies der fall ist.
ich habe in den letzten monaten intensiv bemerkt, dass worte in manchen lebenssituationen nicht mehr ausreichen. vielmehr gibt es momente, für die sogar worte fehlen und vor enttäuschung die sprache regelrecht aussetzt. die man als gegeben hinnehmen muss, auch wenn sie fernab jeder logik sind und sie deine seele in stücke schießen.

der erkenntnisprozess, dass wesen sich auf differenten ebenen befinden und unterschiedliche sprachen sprechen, die nicht automatisch vereinbar sind, auch wenn sie noch so eng nebeneinander liegen, war für mich einer der härtesten in meinen leben.

in diesen umständen bin ich froh, dass es etwas gibt, was alles ein bisschen leichter macht: gestaltung.

"truly all photographs are-self portraits." (elizabeth opalenik)

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