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Sonntag, 8. Januar 2012

der sonntag gehört der kunst...

"ich weiß, warum sie sagen: ‚man kann nichts tun‘, weil sie nichts tun wollen. aber ich will etwas getan haben dagegen." (gudrun ensslin)
ensslin redete "von verbrannten kindern in vietnam".
sie war selbst ein kind, als man in einem schweigenenden deutschland massenhaft kinder in gaskammern umbrachte.
nichts tun ist falsch. das falsche tun ist nicht besser. versuchen dinge, soweit man es kann, zu ende denken, ist hilfreich.

Kommentare:

  1. ensslin hatte recht und tat das unrechte, das falsche...macht kaputt was euch kaputt macht? ... leere sprüche ...brennende kaufhäuser
    ...alles lang vorbei...die RAF ist mausetot schreibt der spiegel...recht hat er
    und das junge mädel auf dem portrait...geboren lange nach stammheim...was hat sie damit zu tun...

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  2. nun liebes anonym...die entwicklung aus gedanken, die gudrun ensslin hatte, ist sicherlich in eine falsche, grundfalsche richtung gegangen, ein brennendes kaufhaus noch ein zeichen, dass ein zeichen setzen wollte, einer gesellschaft gegenüber, die aufgrund eines konsumwahns alles schnell vergisst...

    schauen und verstehen wäre allerdings noch heute interessant...ich zitiere:"das junge mädel auf dem portrait"

    ist sowohl die autorin ihres selbstportraits, als auch des textest, den sie dazu geschrieben hat, ja eine junge frau, geboren nach stammheim, aber gerade ihre allerfeinste intelligenz, setzt sich mit geschichte auseinander in einer klaren analyse und nachhaltigkeit...

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